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Hallo,
willkommen auf meiner Homepage!

Auf den hier gezeigten Seiten sind meine eigenen Erfahrungen beschrieben von den Tieren die ich gehalten habe oder halte. Ich bin jetzt seit meinem 17. Lebensjahr seit 1992 in der Terraristik tätig und habe einige Schlangen pflegen können. Es sind aber nur Tiere beschrieben von denen ich auch Bilder habe. Andere Arten die ich gepflegt habe, werden beschrieben sobald Bilder vorhanden sind. In wenigen Fällen habe ich mich mit anderen Terrarianern ausgetauscht. Mir persönlich geht es darum Tiere zu zeigen, wie sie nie oder nur wenig in Büchern zu sehen sind. Meine ersten Erfahrungen mit Schlangen waren, wie ich glaube bei vielen, die Kornnatter (Pantherophis Gutattus) und die Fuchsnatter (Pantherophis Vulpinus) neuer Name: Mintonius vulpinus beides ehemals Elaphe, einige Boas wie Abgottschlange (Boa Constrictor) oder die gelbe Anakonda (Eunectes Notaeus), Sandboas (Eryx) neuer Name: Gongylophis auch der Königspython (Python regius), um nur einige zu nennen. Meine eigenen Tiere sind oder waren immer Nachzuchten. Mit Wildfängen habe ich meine Erfahrungen auch gemacht - halte selber aber nichts davon ! Die hier gemachten Angaben zu den Arten bzw. Unterarten sind nach meinem jetzigen Wissensstand gemacht worden. Mir können auch Fehler unterlaufen sein, die ich bei Gelegenheit verbessern werde.Für einen Erfahrungsaustausch kann man mich gerne kontaktieren.Es sind nicht immer Bilder von adulten Tieren zu sehen, da es nicht so einfach ist die Tiere in ihrer gewohnten Umgebung zu fotografieren. Die Angaben zum Verbreitungsgebiet sollen nur einen kleinen einblick geben wo die Tiere ungefähr Leben daher können genauere angaben fehlen.

Zum Vergrößern der Bilder bitte einmal auf das Bild klicken! und warten bis sich die Seite aufgebaut hat.


Haltung:

Einige Nattern - Lampropeltis, Elaphe, Pituophis, auf diese Arten möchte ich hier insbesondere eingehen - haben Gemeinsamkeiten was die Haltung im Terrarium betrifft. Zum Beispiel werden sie Tagsüber bei 20°-30°C und mit einer relativen Luftfeuchtigkeit von 40-70%, einige 60-80% gepflegt. Nachts sind in den Becken 17°-20° C (auf die Temperatur und Luftfeuchtigkeit gehe ich im einzelnen ein). In dem Raum, wo sich meine Becken befinden oder befanden war eine relative Luftfeuchtigkeit von 50-70%. Nur bei einigen Arten sprühe ich dann noch zusätzlich. Grundsätzlich klettern viele dieser Arten. Somit sollten ausreichend Klettermöglichkeiten und Verstecke für die Pfleglinge zur Verfügung stehen, in form von Korkröhren, Korkrinden oder Blumentöpfen. Es muss den Schlangen die Möglichkeit gegeben werden nicht nur im Warmen zu liegen, also sollte nicht das ganze Terrarium beheizt werden, sondern nur ein Teil davon. Ist das Terrarium zu kühl, merkt man es daran, dass die Tiere eventuell nur auf oder in der Nähe der Heizquelle liegen, dann muss die Temperatur erhöht werden. Ist es zu warm, liegen die Tiere eventuell nur in der kühleren Ecke, somit müsste dann die Temperatur in 1°C Schritten etwas heruntergesetzt werden. Dies kann einer der Gründe sein, warum sich die Tiere so verhalten (ist nachzuprüfen). Ich möchte hier anmerken, dass es wohl besser ist die Tiere etwas kühler zu halten als umgekehrt, da sie der Wärme nicht aus dem Weg gehen können (Hitzetod). In einem Terrarium sollte eine Grundtemperatur herrschen das ist die Temperatur die am niedrigsten angegeben wird zum Beispiel 23°C und in einer anderen Ecke die höhere zum Beispiel 27°C (Lokal), was jeder selber entscheiden muss wie er das macht.

Als Bodengrund kann man vieles verwenden. Ich selber benutze Pinienborke bei den von mir gepflegten Arten. Es ist darauf zu achten, dass die gepflegte Art, bzw. Unterart, das Einstreu auch gut verträgt. Bei falschem Einstreu könnten die Tiere sich scheuern oder sogar verletzen, verursacht durch Feinstaub zwischen den Schuppen, was zur Folge hat, dass die Tiere sich wund scheuern oder untypischerweise im Wasser aufhalten. Falls man nicht weiß, welches Terrarieneinstreu man nehmen kann, ist es sinnvoll gegebenenfalls den Verkäufer zu fragen. Die Größe der Terrarien muss so gewählt sein, dass sie den Ansprüchen der jeweils zu pflegende Art genügt, sofern man es unter Terrarienbedingungen sagen kann. Es ist auch darauf zu achten, dass die Schlangen nicht entweichen können. Dieses gilt sowohl für Alttiere als auch für Jungtiere. Als ich mit der Terraristik anfing war ich 17 Jahre jung, da wurde mir gleich gesagt: Wo der Kopf durchpasst, passt auch der Rest des Körpers durch. Ich muss sagen, es stimmt! Ich habe damals Erfahrungen machen müssen, was das angeht. Ich denke, ein Terrarium zu beheizen ist heute keine Schwierigkeit mehr, da es ja genügend Möglichkeiten gibt. Ich selber beheize es mit Heizmatten und regel alles über ein Thermostat. Um die Luftfeuchtigkeit im Terrarium einigermaßen hoch zu halten, kann man eine Heizmatte unter das Wasserbecken legen. Dazu benutze ich ein Podest mit eingelassenem Wasserbehälter, damit die Wasserschale nicht direkt auf der Heizmatte liegt (verhindert auch das umkippen des Wasserbehälters durch den Pflegling). Der Abstand zwischen Schale und Matte beträgt ca.2-3 cm. So bildet sich in meinen Terrarien kein Kondenswasser an den Scheiben (Die Wasserschale muss zum säubern entnehmbar sein). Zusätzlich sprühe ich bei Bedarf der jeweiligen Tierart noch einmal wöchentlich (auf Hygrometer achten) und kurz bevor sich die Tiere häuten. Zudem ist darauf zu achten, dass das Trinkwasser oder Sprühwasser die Temperatur hat, wie sie im jeweiligen Terrarium herrscht, bzw. lieber etwas höher, dann ist das Wasser beim sprühen handwarm. Es ist auch darauf zu achten, dass die Tiere nicht dauerhaft nass liegen. In meinen Becken zieht das versprühte Wasser innerhalb von 2-4 Stunden ab. Für eine ausreichende Belüftung ist zu sorgen.Jetzt zum Licht: Bei mir beträgt die Lichtdauer 10-12 Stunden bevor sie von einer Zeitschaltuhr beendet wird. Ich verwende Leuchtstoffröhren.

Überwinterung:

Meiner Meinung nach kann man viele von den Nattern, die ich hier anspreche gleich oder ähnlich überwintern. Ich persönlich nehme die Tiere aus den Terrarien raus und setze die Pfleglinge in ein Überwinterungsquartier (Kleinterrarium oder große Spielebox, die umgebaut werden müssen). Das ist dann die Gelegenheit das Terrarium zu reinigen und das Einstreu auszutauschen. In diesen besagten Boxen, Kleinterrarien gebe ich Kleintiereinstreu, so dass es die Hälfte des jeweiligen Beckens befüllt, damit sie sich vergraben können, was auch einige von ihnen machen (Darauf achten, dass der Feinstaubanteil sehr gering ist, notfalls sieben oder anderes verwenden). Ein Wassergefäß stelle ich ihnen in der Überwinterung immer zur Verfügung. Das Trinkwasser muss die Temperatur haben, wie sie im jeweiligen Raum vorzufinden ist, damit keine Erkältungsgefahr besteht. In dem Raum, wo die Tiere sich befinden, herrschen etwa 5°- 10°C, was den meisten von mir gepflegten Tieren nichts ausmacht. Ich kontrolliere die Behälter alle 4 Wochen, um den Tieren keinen unnötigen Stress auszusetzen. Dabei wird das Wasser gewechselt. Zudem setze ich sie einzeln, was auch Stress vermeidet. Überwintert werden die meisten Nattern 3-4 Monate, bis auf einzelne wie E. Vulpina. Darauf gehe ich in den einzelnen Abschnitten ein. Ich persönlich überwintere die Tiere ab Anfang/Mitte November bis Mitte/Ende Februar. Nicht zu vergessen: Die Tiere werden in einem 1- 2 Wochen Rhythmus runtergekühlt bzw. am Ende der Winterruhe ebenfalls wieder langsam an die Temperatur in dem jeweiligen Terrarium angepasst! Ich lasse sie ca.4 Wochen vor der Winterruhe ihren Darm entleeren, damit das Futter nicht im Körper faulen kann und somit das Tier sterben könnte. Das ist eine reine Vorsichtsmaßnahme, da es weitestgehend nicht bekannt sein dürfte, wie die Tiere in der Natur verfahren.

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Eiablage, Inkubation:
Wenn festgestellt wurde, dass das Weibchen trächtig ist, wird ihr ein Ablageplatz angeboten, z.B. in Form eines Behälters. Hier sollten Substrate verwendet werden die einigermaßen Feuchtigkeit halten, nicht schimmeln und für das Weibchen gut zu durchwühlen sind, was es auch macht. Die Luftfeuchtigkeit sollte bei 80-100 Prozent liegen, damit die Eier nicht austrocknen. Kurz vor der Eiablage kann es sich 1-2 mal häuten. Vorher wird das Weibchen eventuell das Fressen einstellen (was auch auf eine Trächtigkeit hindeuten könnte). Danach dauert es noch ungefähr 6- 20 Tage bis die Eier abgelegt werden (In seltenen Fällen kann es sogar bis zu 30 Tage dauern). Wird die 20 Tagegrenze überschritten, kontaktieren Sie lieber einen Reptilienarzt oder erfahrenen Schlangenhalter (Falls Legenot besteht). Sie wird immer nervös umher kriechen und immer wieder den Behälter aufsuchen, bis der Behälter nicht mehr verlassen wird. Dann 2 mal täglich kontrollieren, ob die Eier gelegt wurden. Sofern dies geschehen ist, überführt man die Eier in einen Inkubator (diverse Brutapparate gibt es zu kaufen oder können leicht selber hergestellt werden). Es gibt mehrere Möglichkeiten, wie man die Eier zeitigt: Zum Beispiel mit Vermiculit oder Moos etc. Mit diesen beiden Beispielen habe ich meine Erfahrungen gemacht. Es sei noch gesagt: Bekommt das Weibchen keinen geeigneten Ablageplatz oder befindet ihn für nicht optimal, kann es sein, dass sie die Eier an einen anderen Ort im Terrarium legt oder sogar verwirft (wahllos umher legt). Die Inkubation („Ausbrüten“) funktioniert in den meisten Fällen bei 21°-30°C . Bei einigen Arten bez. Unterarten werden die Eier bei 24°-28°C gezeitigt, was im Einzelnen hier oder in diversen Fachbüchern nachzulesen ist. Die relative Luftfeuchtigkeit liegt im Inkubator zwischen 80-100 Prozent. Zudem belüfte ich die Eier einmal in der Woche, um einen Luftaustausch zu gewährleisten.

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Aufzucht der Jungen:
Nach dem Schlupf: Die Jungschlangen werden generell einzeln gehalten. So haben die Tiere keinen Stress den sie untereinander und beim Fressen haben könnten. Die Jungen werden nach dem Schlupf etwas feuchter gehalten. Alle meine Jungtiere halte ich auf wisch und weg Papier (Küchentücher), was leichter zu entfernen ist. Das Kleinterrarium ist dabei auch leichter zu reinigen. Wenn sie sich gehäutet haben, das wird ca. 1-3 Wochen nach dem Schlupf sein, kriegen die Jungtiere ihr erstes Futter ein paar Tage später angeboten. Sie werden 1 mal pro Woche mit 1 bis 2 von den benötigten Futtertieren gefüttert, was aber von Art bzw. Unterart unterschiedlich beurteilt werden sollte. Da einige Schlangen einen höheren Stoffwechsel haben als andere und es sein kann, dass diese Tiere 2 mal die Woche gefüttert werden müssen um ihn aufrecht zu halten. Falls Tiere mal nicht fressen, bietet man den Tieren lieber andere Möglichkeiten an das Fressen anzufangen, bevor man mit der Zwangsfütterung beginnt. Zum Beispiel kleinere Behälter, engere Verstecke, Ruhe gönnen, Teile des Futters oder andere Futtertiere nehmen (Vielzitzen da sie nicht riechen). Eine weitere Möglichkeit ist Lebend oder tot zu füttern. Sollte es dann notwendig sein zwangszufüttern kann man dann die Pinky Pump nehmen. Da es den Tieren aber Stress bereitet den sie nicht so leicht verkraften könnten und eventuell daran sterben, sollte das der letzte weg sein sie zum Fressen zu kriegen. bei kleineren Arten bez. Unterarten unter 20 cm nehme ich nicht die Pinky pump!

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Zeichenerklärung / Abkürzung
1,0 Männchen
0,1 Weibchen
2,4 Beispiel: 2 Männchen und 4 Weibchen
0,0,1 Ein Tier: Geschlecht unbekannt
2,4,3 Beispiel: 2 Männchen, 4 Weibchen und 3 unbekanntes Geschlecht.
ZP Zuchtpaar
ZG Zuchtgruppe
NZ Nachzucht
FZ " Farmzuchten"
WF Wildfang
Spec. Spezies (Art)
Spp. Mehrere Arten bez. unterarten
Ssp. Subspezies (Unterart)

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